Tag.3

Was für ein Glück!

Was für ein Glück! Heute sehe ich das erste Mal die gelben Pfeile. Als ich aus Köln rauslaufe, bleibe ich zufällig an einer Straßenlaterne stehen, weil ich meinen Rucksack richten muss. Und vor mir schaut mich Jakobus an, eingelassen in einer Nische im Laternenpfahl, und darunter der Schriftzug „Santiago“. Ich weiß auch nicht warum, aber schlagartig macht sich eine Ruhe in mir breit und ein Vertrauen.

Mein Schritt wird leichter und so wandere ich aus Köln raus. Immer den gelben Pfeilen hinterher. An einer Kreuzung sehe ich einen Mann mit Keulen. Ganz kurz frage ich mich, ob ich das nicht vielleicht auch lernen sollte für die Zeit, wenn ich zurückkomme, aber eigentlich haben mein Freund Sebastian und ich schon Slacklinen ins Auge gefasst. Wenn ich einen kleinen kulinarischen Abriss über den heutigen Tag geben sollte, so wäre es BP, und aus einem gierigen Ölkonzern werden in meiner Welt Brombeer-Pommes.

Gegen 14:30 Uhr habe ich es geschafft, und richtig anstrengend war es heute nicht. Vielleicht liegt es an dem Eis unterwegs. Vielleicht an Brombeeren oder Pommes, oder es war wirklich ein kleiner gelber Pfeil

Bilder des Tages

Da bin ich

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