Eine Lindenblüte in der Hand.
Beim Spazierengehen in früher Morgenstunde gepflückt und eingeatmet stundenlang. Ein Pfirsich aus dem Kühlschrank, gerade richtig reif, lässt seinen Saft in dich und tropfenweise an den Winkeln deines Mundes herunterrinnen im Sommer um 21:47 Uhr auf dem Balkon. Lucia Popp singt Solveigs Lied mitten in der Nacht und wird wieder und wieder zurückgesetzt zum Anfang, weil es nicht enden soll.
Zwei Zungen wie Decken aus Samt, die aufeinanderliegen und versuchen, meinen Durst zu stillen, und sind doch wie Salz.
Zwei Ohren, verschlossen von zwei Schenkeln.
Ich halt sie in den Händen und fall hinein und lass nicht los und fall hinein.
Der Wunsch, es möge niemals enden.
