loslassen

Heute sind es nur noch knapp zwei Monate, bis ich wirklich losgehe.

Und gerade ist so ein Moment, in dem ich plötzlich ganz ruhig geworden bin.

Zum ersten Mal trete ich aus diesem Tsunami aus Technik, Überforderung und Aufgaben heraus, schaue mich um und merke: Ich bin da durchgegangen.

Heute bin ich das erste Mal ein bisschen stolz auf mich.

Die eigentliche Reise liegt noch vor mir, und trotzdem fühlt es sich an wie auf einem Berg:

Man steigt hinauf, geht durch die Wolken – und plötzlich lichtet sich der Nebel.

Ich sehe den Gipfel noch nicht.

Aber ich sehe den Weg.

Im Sonnenlicht.

Während unter mir der Dunst liegt, der alles in ein Davor und Danach trennt.

Ich weiß nicht, ob ich es hinaufschaffe.

Aber das Ziel ist klarer geworden.

Wie oft ich mich durch Technik gekämpft habe, die ich nicht verstanden habe, bei der ich von null angefangen habe. Wie oft ich verzweifelt und zusammengebrochen bin. Wie ich mich jedes Mal gezwungen habe, nur ein kleines Stück weiterzumachen – so wie wenn man ein Loch gräbt und die Erde hinter sich wirft und alles wieder dreckig macht. Wie ich noch gestern bis 3 Uhr nachts versucht habe, eine Karte auf meinen Blog zu bringen, und alles hat nicht funktioniert. Ich musste wieder von vorne anfangen. Und jetzt geht es.

Und vieles, was mich schwer gemacht hat, liegt hinter mir.

Freude.

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