Ich habe mir diese Frage gestellt, und natürlich kommen mir sofort einige Dinge in den Kopf: mein Fotoapparat, meine Kopfhörer, mein kleiner Laptop. Alles Dinge, von denen man sagen könnte: Lass das doch zu Hause. Bewahr dir deine Bilder im Kopf. Hör lieber in dich hinein. Schreib mit Stift und Papier. Aber wenn ich ehrlich bin, ist mir das eigentlich egal. Das sind Dinge, die man mitnehmen kann oder eben nicht. Falsch ist es mit Sicherheit nicht.
Aber es gibt eine Sache, die ich mitnehmen will, und ich weiß, dass es falsch ist, sie mitzunehmen.
Es ist die Vorstellung davon, was die Reise mit mir machen wird.
Ich will sie irgendwie mitnehmen. Die Vorstellung davon, dass es mich zu einem anderen Menschen macht. Zu einem, der innerlich ausgeglichen und ruhig ist. Der neugierig ist auf die Welt und trotzdem fokussiert.
Meine größte Angst ist eigentlich, dass sich nach dieser ganzen Reise nichts verändert. Schon klar, dass sich äußerlich irgendwas getan haben wird. Aber dass ich innerlich einfach gleich bleibe. Weil ich die Vorstellung mitgenommen habe, wie ich zu werden habe.
Ehrlich gesagt macht mir dieser Gedanke
Angst.
