Schulz

Er steckte den Schlüssel in die Tür und wusste nicht mehr, wie die Wohnung aussah, die er vor drei Tagen in der Adolfstraße gemietet hatte.

Mit seiner Aldi-Kühltasche trat er in den dunklen Flur, aus dem ihm ein muffiger Geruch entgegenwehte, und fand den Lichtschalter nicht.

Nichts war zu hören außer einem Brummen, das aus der Küche zu kommen schien, und dem Regen, der seit Tagen an die heruntergelassenen Rollos hämmerte und aus einem Himmel fiel, der das Grau von Gussspänen hatte.

Er hasste die Stadt jetzt schon.

Er tastete die Wand ab. Gelernt hatte er Feinmechaniker. Ab Montag würde er Wellen für Großmaschinen drehen. Meterlange Dinger, auf den Millimeter. Das nannten sie hier genau.

Die Hand fand den Schalter.

Das Licht flackerte an, und zu dem Brummen aus der Küche kam jetzt das feine Fiepen der Neonröhre. Er schob sich in die Küche. Auch dort flackerte es, zwei-, dreimal, bis die Röhre fing und das Brummen mit einem Mal ein Ding war: Vor ihm stand ein Ungetüm aus den Achtzigern, dessen Weiß die Farbe von ungeputzten Zähnen hatte. Er zog am Griff. Mit einem schmatzenden Geräusch löste sich die poröse Gummidichtung, die Tür ging auf, und ein müdes, gelbliches Licht legte sich auf sein Gesicht.

Er griff vier PET-Flaschen Bier aus der Kühltasche und legte sie ins Oberfach. Der Kühlschrank füllte sich: eine Packung Frikadellen, Bautzener Senf, Bockwürstchen (sechs Stück, extra saftig, mit mindestens 40 % Schweinefleisch), Toastbrot, Margarine und Rübensirup. Sechs hartgekochte Eier, bei denen er sich jedes Mal fragte, warum sie bei Aldi wie Ostereier gefärbt waren. Ein Plastikschälchen mit Krautsalat und eins mit Kartoffelsalat. Dann war die Tasche leer. Er schloss die Tür, und mit einem Geräusch, als würde ein fast Ertrunkener das erste Mal einatmen, sog sie sich fest.

Ohne das Licht auszuschalten, ging er in das Zimmer, wo ein Schlafsofa vor einem Sideboard mit abgeplatztem Furnier stand. Er ließ sich auf das Sofa fallen und starrte auf das helle Rechteck in der nikotinvergilbten Raufasertapete, das ein Fernseher als Erinnerung hinterlassen hatte.

Jetzt nur noch das Schlafsofa ausziehen, doch da schlief er schon.

Er wachte auf, um mit verkniffenen Augen, wie jede Nacht, die Toilette aufzusuchen. Er machte sich weder die Mühe, das Licht anzuschalten, noch die Klobrille hochzuklappen, aber dem Geräusch nach traf er ganz gut, jedenfalls bis fast zum Ende, wo das übliche Auströpfeln einsetzte.

Noch während die Spülung nachrauschte, stand er vor dem Kühlschrank, und große Hände schraubten das Wurstglas auf. Der Moder der Nacht in seinem Mund wurde durch Senf ersetzt und Wurst mit mindestens 40 % Schweinefleisch.

Als er die Tür wieder schloss, erschien in seinem nächtlichen Hirn das Bild eines Zettels im Kühlschrank mit der Aufschrift „Igitt“.

Mit diesem Bild schlief er das zweite Mal vor dem weißen Tapetenfernseher ein.

Sein Handgelenk vibrierte, doch er war schon wach und sah sein Fenster mit jedem vorbeifahrenden Auto über die Decke ziehen.

Vor dem Badspiegel hauchte er sich in die Hand und sog die Luft ein. Er roch nichts, aber er war sich sicher, dass er stank. Knoblauch riechen ja auch nur die anderen, die ihn nicht gegessen haben. Während er pinkelte, riss er sich Toilettenpapier ab und rieb damit über seine Zähne, um dann auch die Tröpfelreste der Nacht und des Morgens von der Klobrille zu wischen, ehe er das kontaminierte Papier in der Toilette runterspülte.

Er machte die Kühlschranktür auf, griff nach dem Toastbrot und dem –

Wie ein kleines Dach oder eine Tischkarte stand vor ihm ein Zettel mit der Aufschrift „Igitt“.

Reflexhaft schlug er die Tür zu, und sein Blick hastete durch den Raum.

Er öffnete die Tür wieder.

„Igitt.“

Er nahm den Zettel und begann, ihn zu untersuchen, als wieder sein Handgelenk vibrierte.

6:45 Uhr.

Eine halbe Stunde später stand er das erste Mal vor der Drehmaschine, und schwere Gussspäne fielen ihm vor die Füße, während seine Hand in der Tasche war und den Zettel knetete.

Seine Hände waren trocken und rochen nach Bohremulsion, als er in der Mittagspause vor seinem Spind saß und den Dachzettel auf dem Oberschenkel glattstrich.

Die Schrift. Wie die Linie ins g hineinlief und wieder heraus, ohne abzusetzen. Der Punkt über dem letzten i ein bisschen versetzt, als wäre die Hand schon weiter gewesen. Er sah es sich lange an. Schön, dachte er, und wusste nicht, wann er das Wort zuletzt gedacht hatte.

Er faltete alles weg bis auf das „Igitt“ und steckte es behutsam ins Sichtfach seines Portemonnaies, wie ein Passbild.

Die grobe Arbeit erforderte nicht viel Aufmerksamkeit, und so wanderte seine Hand oft zum Portemonnaie und sein Blick auf das milchige „Igitt“ hinter der Plastikfolie.

Vor seiner Haustür wollte der Schlüssel das Schlüsselloch nicht finden.

Jetzt einmal konzentrieren, aber seine Hände schwitzten. Endlich, mit einem Kratzen, rutschte der Schlüssel ins Schloss.

Ohne die Haustür zu schließen, ging er zum Kühlschrank und riss die Tür auf.

Das Fach, in dem der Zettel gestanden hatte. Nichts. Er hob das Toastbrot an, sah darunter, dahinter. Nichts. Er drehte den Senf um, als könnte hinten was kleben. Die verdammten scheiß Eier. Die PET-Flaschen flogen auf den Boden, dann der Senf, das Toastbrot, die Schälchen, zuletzt die Eier, bis der leere Kühlschrank ihn angähnte. Er öffnete das Eisfach, schob den Kühlschrank nach vorne und sah zwei Silberfischchen in Panik davonlaufen. Sonst nur Staub und eine eingetrocknete Pfütze, von irgendwas, dort, wo der Kühlschrank gestanden hatte.

Ohne einzuräumen, schlug er die Tür zu und ging kacken.

Am nächsten Morgen stieg er über die Flaschen und schmiss den Kartoffelsalat in den Müll, die Würstchen auch. Bei den Frikadellen war er sich nicht sicher, also zog er die Plastikfolie von der Verpackung und roch daran, ohne Ergebnis. Also nahm er einen Fleischklops in die Hand und biss ab.

„Vollkommen unbedenklich“, dachte er, schob die zweite Hälfte hinterher und schluckte den Fleischbrei runter. Die angefangene Packung hätte er wieder in den Kühlschrank gestellt, wenn sie ihm nicht aus der Hand gefallen wäre. Im obersten Fach stand wieder das kleine Dach.

Er nahm den Zettel und las:

„Ich habe Hunger.“

Ruckartig drehte er sich um, als könnte er den Schreiber noch erwischen. Aber er stand allein in Feinripp zwischen den Lebensmitteln, und nach einer Stille brüllte er: „Hallo!“

„Ja, hallo, ich brauche ein neues Schloss. Ja, genau, noch heute …“

„Ja, wenn es geht …“

„17 Uhr passt.“

Dann ging er ins Bad, rieb sich über die Zähne, und als er mittags vor seinem Spind saß, bedauerte er, dass „Ich“ großgeschrieben wurde, denn ihm fehlte der i-Punkt.

Zu Hause öffnete er den Kühlschrank. Nichts. Er prüfte das neue Schloss und unterschrieb die Quittung für die beiden Sicherheitsschlüssel.

Dann bestellte er eine Pizza und Cola und schlief vor dem Tapetenfernseher ein.

In der Nacht, nach der Routine des Auströpfelns, ein überflüssiger Gang in die Küche. Er öffnete den Kühlschrank.

„Ich habe so Hunger.“

Diesmal nahm er den Zettel nicht raus, sondern ging zurück auf das Sofa, ohne zu schlafen.

Noch bevor sein Handgelenk vibrierte, stand er in Unterwäsche in der Küche vor dem Kühlschrank. Er öffnete ihn, und das gelbe Licht war das einzige in der Wohnung.

„Also, was willst du?“

Der Satz stand in der Küche. Sonst nur das Brummen.

Er schlug die Tür zu.

„Idiot.“

Dann verließ er die Wohnung und schloss zweimal ab.

Als er nach Hause kam, hatte er zwei große Tüten in der Hand, vollgestopft mit dem Besten, was er im Kühlregal finden konnte: Schnitzel, die man in den Toaster machen konnte, Currywurst XXL, Tex-Mex-Reispfanne und Bier, diesmal in Glasflaschen.

Er öffnete die Kühlschranktür und starrte auf den Zettel:

„Einen Apfel.“

„Willst du mich verarschen?“

Er schob den Zettel zur Seite und stapelte den Inhalt der zwei Tüten in den Kühlschrank. Er belegte jedes Fach, dann schlug er die Tür zu.

Er zog seine Arbeitshose aus, ging aufs Klo und setzte sich auf das Sofa.

„Penner.“

Eine halbe Stunde später stand ein öliger Reispfannen-Nebel in der Küche. Er saß auf einem Stuhl vor dem geöffneten Kühlschrank und schaufelte sich halb verbrannte Tex-Mex-Pfanne in den Mund, dazu ein lautes Mmmh, das sich mit dem Brummen mischte. Nachdem er den Teller ausgeleckt hatte, schmiss er mit einem „Deliziös!“ die Kühlschranktür zu.

Machte sie gleich wieder auf, nahm zwei Bierflaschen, öffnete die eine mit der anderen. „Prost!“ Dann drehte er sich um und trat den Kühlschrank im Weggehen mit dem Fuß zu.

Die Arbeit zog sich, und den Heimweg zog er noch länger. Nicht die Bahn, er lief. Zeit hatte er heute. Zu Hause erst die Schuhe, dann die Arbeitskleidung.

Erst dann ging er zum Kühlschrank, öffnete ihn feierlich und sah nichts.

Er nahm die zwei Zettel raus: „Ich habe so Hunger“ und „Einen Apfel.“

Dann zerknüllte er sie und warf sie in den Müll.

Er saß auf seinem Sofa und starrte auf den Tapetenfernseher, dann wieder der Gang in die Küche.

Diesmal schloss er die Augen, machte die Kühlschranktür auf und zählte bis fünfzehn, ehe er sie wieder öffnete und keinen Zettel sah.

Er nahm die Currywurst XXL und schob sie in die Mikrowelle, während er den Kühlschrank offenließ. Das Klingeln der Mikrowelle ließ ihn kurz zusammenzucken. Ein letzter Blick zurück, dann schloss er die Tür, setzte sich auf einen Stuhl und aß die halbe Currywurst; die andere Hälfte landete im Müll.

Am nächsten Tag das gleiche Spiel, und die Fächer leerten sich, und die Schnitzel blieben im Toaster.

Am dritten Tag legte er einen Apfel in den Kühlschrank, ganz hinten, und machte die Tür schnell zu.

Er hätte schon längst losgemusst, aber unbeweglich stand er vor dem Kühlschrank.

Zweimal wanderte seine Hand zum Griff, nur um wieder in seiner Tasche zu verschwinden, wo sie sich um zwei zusammengeknüllte Zettel schloss.

Erst um 6:59 Uhr öffnete er den Kühlschrank, nahm den Apfel raus und steckte ihn in die Jackentasche.

Er kam zu spät zur Arbeit. Zu Hause ein Dachzettel im obersten Fach:

„Iss ihn für mich.“

Er starrte den Zettel an. Den Apfel hatte er vergessen. Er hatte auch nicht zu Pommes Schranke gepasst, und nun lag er immer noch in seiner Tasche.

„Iss ihn für mich?!“

Er verzog das Gesicht.

„Geht’s noch?!“ Und knallte die Tür zu.

Aber er wollte sich noch mal die Schrift anschauen, also öffnete er den Kühlschrank wieder.

„Komm schon, lass mich nicht hängen.“

Tür zu.

Tür auf.

„Tu es, tu es, tuuuu es.“

Ohne zu blinzeln glotzte er auf das Gespräch.

Dann ein Blick auf seine Tasche und wieder minutenlang nur der Zettel.

Er steckte den Kopf in den Kühlschrank und hätte beinahe das Gleichgewicht verloren, als er ihn drehte und nichts sah. Außer Kondenstropfen an der Plastikdecke.

Dann wieder nur der Zettel.

„Ist ja gut.“

Er zog den Apfel aus der Tasche und biss hinein.

„Zufrieden?“

Er wartete, mit offener Tür. Dann fiel es ihm ein. Tür zu, Tür auf.

„Und?“

„Wie und? Scheiße halt, mehlig.“

„Hahaha, das wusste ich.“

Er trat die Tür zu.

Der Kühlschrank hatte ihn verarscht.

Und als er den Apfel in den Müll schmiss, verzog sich sein Mund zu einem schiefen Grinsen.

In dieser Nacht ging er von der Toilette nicht zum Sofa zurück. Er stand in Feinripp vor dem offenen Kühlschrank und kratzte sich am Hintern.

„Magst du Bier?“

„Na klar.“

Also nahm er zwei Bier, öffnete beide Flaschen und stellte eine in die Tür.

„Wie kastriert man einen Kühlschrank?“

„Keine Ahnung.“

„Kühlschrank auf, Eier raus, Kühlschrank zu.“

„Wer die Unterwäsche wendet, verlängert die Tragezeit um 100 %.“

„Da kannst du ruhig 300 % draus machen.“

Und damit trank er das Bier aus.

Als die Flasche leer war, stellte er sie in die Tür, nahm die volle raus und sagte zum Kühlschrank: „Du trinkst ja schnell.“

Er holte den Stuhl. Das gelbe Licht fiel auf seine Knie, und die Kälte aus dem Kühlschrank auch.

„Mein Kollege an der Maschine nebenan heißt übrigens Hans und hat in zwei Wochen drei Wörter gesagt, alle drei Moin. Und das Beste: Wenn du Hans als Kollegen hast, brauchst du keine Uhr. Der geht jeden Tag um zwölf pinkeln. Keine Ahnung, wie er das macht. Ist doch irre, oder?“

„Und du?“

„Was und ich?“

„Wann gehst du pinkeln?“

„Na wenn ich muss, du Depp.“

Jedes Mal aufstehen. Tür zu, zwei Schritte zurück, hinsetzen, wieder aufstehen, Tür auf. Irgendwann blieb er stehen, mit der Hand am Griff, und trank so.

Als sein Handgelenk vibrierte, standen fünf leere Flaschen in der Tür.

„Ich muss los. Ich überleg mir was, wegen dem Reden.“

Dann ging er ins Bad, rieb sich über die Zähne und kam pünktlich zur Arbeit.

Am nächsten Tag baute er eine Vorrichtung aus einer Zugfeder, einem Seil, das über eine Umlenkrolle lief, und einem Pedal mit Metallkrampe.

Zog er an dem Seil, ging die Tür auf, die Feder spannte sich, bis eine Öse an der Tür in der Krampe einrastete, und wenn er auf das Pedal trat, schnellte die Tür zu.

Das Ritual war immer das gleiche: Er kam nach Hause, zog seine Arbeitskleidung aus, um in Unterwäsche die Biere zu öffnen, sich auf den Stuhl zu setzen und an dem Seil zu ziehen.

Das erste stellte er immer in die Tür.

Es funktionierte hervorragend, und so saßen sie sich nächtelang gegenüber, und er erzählte.

Es war November, als er wieder mal über Hans schimpfte und blöde Witze über seinen Namen riss.

Er zog an dem Seil, und bierselig lag der Blick noch auf dem letzten Zettel, der lachte.

„Wie heißt du denn, Mann? Ich will ja nicht hoffen, Hans.“

Dann Stille.

„Oh Gott, du heißt Hans!“ Er prustete, trat auf das Pedal, die Tür schlug zu. Er zog an dem Seil und starrte auf den Zettel:

„Sophie.“

Er trat auf das Pedal.

Und ging.

Die nächsten Tage bestellte er und saß vor dem Tapetenfernseher, dann baute er die Vorrichtung ab.

Und dann ging er zu C&A.

Am Abend stand er in einem Anzug vor dem Kühlschrank und ging zurück auf das Sofa. Am Sonntagmorgen stellte er den Stuhl ordentlich vor den Kühlschrank, bevor er ihn öffnete.

„Wo bist du?“

Er machte die Tür wieder zu. Als er sie öffnete:

„Hahaha, wie siehst du denn aus?“

„Wo ist das Bier?“

Er machte sie wieder zu.

Essen bestellen, Tapetenfernseher. Sein Handgelenk vibrierte um 6:45 Uhr, und er kam pünktlich zur Arbeit.

Am Abend Arbeitskleidung aus, und er saß im Anzug im gelben Licht.

„Hey, wie geht es Hans?“

Tür zu.

Er öffnete die Tür und, als wenn sich ein Meißel in grauem Gussstahl festgefressen hätte:

„Ich kann das nicht.“

Dann stand er auf und schloss die Tür.

Die nächsten Wochen bestellte er, saß aber abends immer vor dem Kühlschrank, ohne ihn zu öffnen. Es war sehr still.

Nur das Öffnen der Bierflasche war zu hören, und dann ein langgezogenes, gequetschtes, schmatzendes Brummen, und es roch nach faulen Eiern.

Er sah auf das Ungetüm, das weiß war wie ungeputzte Zähne.

Dann Stille.

„Sag mal, hast du gerade gefurzt?“

Er öffnete die Tür. Ein Dachzettel im obersten Fach:

„Schulz, hihihi.“
Und dreimal der i-Punkt, als wäre die Hand schon weiter gewesen.
Es dauerte einen Moment, bis es einrastete. Dann flog seine Hand an die Stirn.
Es fing als Glucksen an. Dann lachte er. „Schulz“, sagte er, und noch mal „Schulz“, und zog die Jacke aus, und darunter war Feinripp.

In dieser Nacht sah man ein Küchenfenster in der Adolfstraße morsen.

Bis 6:45 Uhr.

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5 Kommentare zu „Schulz“

    1. Liebe Eva,
      ich habe mir schon ein bisschen gedacht, dass das falsch verstanden werden könnte. Er heißt nicht Schulz. Ich habe es jetzt noch mal ein bisschen korrigiert. Das ist das pausenhof Spiel, wo man Schulz sagt. Und der letzte der sagt ist der Idiot, nachdem man gerülpst oder gefurzt hat. 😉

  1. „Schulz“ ist auch in meiner Generation ein Begriff… Aus sportlichen After- Play – Betrinknissen früherer Zeiten.
    Die Geschichte hat mich gecatcht… wie auch deine Fotos. Ich bin sehr beeindruckt, wie dein Blick durch die Kamera einfängt, was du fühlst und erlebst.
    Heute findet im Dhaus die Premiere des Prinzen von Homburg statt und das fühlt sich für mich auf eine sehr besondere Art und Weise strange an, weil so viele vertraute Gesichter fehlen werden. Ich mochte das Ensemble der letzten 10 Jahre sehr und hatte das große Glück, mit einigen von euch auf der großen Bühne stehen zu dürfen.
    Times they are a changing …
    Mein Kumpel Ralle Richter ist gestorben.. trotz Krankheit – wenn auch vorhersehbar – so doch plötzlich und überraschend. Ich bin bestürzt… denke viel darüber nach wie endlich unsere Zeit ist und wie unvorhersehbar alles ist…
    Genieße deinen Weg … ich bleibe auch weiterhin an deiner Seite und erfreue mich an allem, woran du uns teilhaben lässt.

    1. Schulz nach dem dritten Bier – genau da gehört es hin.

      Der Homburg ohne die vertrauten Gesichter, das kann ich mir vorstellen. Geh trotzdem hin.

      Und Ralle – das tut mir leid. Ich nehme ihn morgen ein Stück mit.

      Danke, dass du dabeibleibst.

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